1. Üblager – Biwak > Tag 1/3

Diese Woche hatten wir unser erstes Biwak (Bundeswehr im Wald außer Kontrolle) und es hat Spaß gemacht. Das Wetter hat super mitgespielt, Sonnenschein und angenehme 5°C tagsüber. Aber fangen wir mal vorne an …

Tag 1 – Der Marsch und Zeltbau
Bis ins Üblager war es ein Fußmarsch von ca. 8Km komplett mit Koppel, Rucksack und Waffe. Das Gesamtgewicht, hm, vielleicht 20-25 Kg. Also doch schon bisschen was am Körper. Und es ging ja nicht nur eben, sondern auch kleinere Hügel waren vorhanden. Für die Strecke haben wir so 2 Stunden gebraucht. Im Wald angekommen haben wir erst mal unsere Zelte aufgebaut. Ein Gruppenplatz war vorhanden und musste noch etwas erneuert werden. Dann musste noch etwas Holz gesammelt werden, damit die Nacht die Feuerwache auch was zum Verheizen hatte. Später hatte sich raus gestellt, dass wir doch noch extra Feuerholz geliefert bekommen. So hatten wir wenigstens eine Notreserve uns geschaffen. Mittag gab es aus der Therme, bis zum Platz waren es aber auch noch mal ca. 600 Meter. Abends war Rohkost angesagt. Wir hatten Kartoffeln, Karotten und all solche tollen Sachen bekommen und sollten uns kümmern. Naja, besonders ist es nicht geworden und so hatte zumindest ich etwas Diät gemacht ;). Dann war noch mal eine Lehrvorstellung angesagt, wie man sich richtig im Biwak verhält. Es wurde also immer gezeigt, was falsch ist und wie man es richtig macht. Also beispielsweise wie man möglichst leise sein Essen zubereitet und die Stellungen bezieht. Dann noch Entfernungsschätzen, wo ich mich so extrem verschätzt habe, unglaublich! Und dann noch die verschiedenen Leuchtmunitionen. Während dieser ganzen Vorstellungen hat sich ein Fuchs (Fahrzeug) angeschlichen und wir waren echt erschrocken, als dieser nur noch 7m von uns entfernt war und es keiner mitbekommen hatte. Da sieht man, wie man es richtig macht.

Der Abend kam und die Einteilung für den Alarmposten sowie der Feuerwache wurden gemacht. Ich durfte mit meinem Zeltkompanen von 20-22Uhr den Alarmposten besetzen und dann noch mal vom 02-04Uhr die Feuerwache. Am ersten Abend mussten wir den Alarmposten nehmen, wie er war, und er war sehr unbequem. Nach der Zeit wurde es auch ziemlich kalt, aber zum Glück hatten wir gleich ein warmes Feuer, wo wir abgelöst wurden. Die Feuerwache war dafür angenehm warm, aber Feuer hat eben diese Eigenschaft.

Hier gehts weiter zum zweiten Tag!

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